Predigt Konfirmation 2018

 

aus Konfirmationssprüchen einen "Konfipsalm" bauen

 

Wie Geschworene bei Gericht.

 

Sie beschwören – auf ihre Werte

 

Sicht auf materielles bleibt zweitrangig

 

Der Mensch lebt nicht vom Brot alleine!

 

Jaaaa, das stimmt

 

Materielle Bedürfnisse auch Zeichen von zu wenig bekommen
mehr Sicherheit wollen
Scheinsicherheit!

 

"Wenn Ihr Eure Augen nicht braucht um zu sehen,
dann werdet Ihr Sie brauchen um zu weinen." Jean Paul Sartre

 

Gott schenke uns ein Wort für unser Herz und ein Herz für sein Wort.
So ihr Lieben, ihr habts geschafft.
Ihr seid – leider – der Jahrgang,
mit dem ich am wenigsten zu tun hatte.
Als ihr in die 7. Klasse kamt, haben wir grade das Model umgestellt auf KU4+KU8. Insofern haben wir uns in der 7. Klasse nur 1x auf der Wochenendfreizeit getroffen und einen Samstag.
Aber – ihr ward und seid schon ein bemerkenswerter Jahrgang.
Mit eurer Lebendigkeit,
mit eurer Lust zu singen,
mit eurem Mut, auch im GD mitzuwirken,
mit eurer Offenheit.
In eurem Alter keine große Sache – bewahrt euch das bitte!!

 

Im VorstellungsGD habt ihr eure Sprüche mit Begründungen vorgestellt,
jetzt möchte ich euch noch mal meine Gedanken zu euren Sprüchen mitteilen.

 

Konfipsalm 2018

 

Taufsprüche sind Zusprüche:
ich hab dich lieb,
möge der liebende Gott auf dich aufpassen,
ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.
Ihr ward Kinder,
euch wurde die Liebe Gottes zugesprochen,
egal, was ihr tut.
Euch wurde die Liebe Gottes zugesprochen,
weil die Liebe von Menschen nun mal begrenzt ist:
Manchmal sind Eltern wütend auf ihre Kinder,
manchmal ist einem Elternteil vielleicht sogar die Hand ausgerutscht,
die Eltern von Romy und Lara sind beide verstorben.

 

Dafür ist es wichtig die Liebe Gottes zugesprochen zu bekommen.
Je mehr ein Mensch wirklich daran glaubt,
geliebt zu werden,
liebenswert zu sein,
desto mehr kann ein Mensch andere Menschen lieben.
Wer sich selbst nicht liebt,
wer sich nicht geliebt fühlt,
der kann andere auch nicht wirklich lieben.

 

Sicher: ihr seid immer geliebte Kinder eurer Eltern,
aber dort, wo ihr es nicht mehr spüren oder hören könnt,
da kommt der Glaube ins Spiel:
Ihr seid und bleibt – was immer ihr auch tut oder lasst:
geliebte Kinder Gottes.

 

Eure Kindheit geht jetzt zu Ende.
Ihr werdet erwachsen,
seid Jugendliche,
nicht mehr Kind, noch nicht erwachsen,
irgendwas dazwischen.

 

Und so habt ihr eure Konfirmationssprüche ausgewählt.
Es sind, ganz bewusst: Ansprüche,
da wird ein Anspruch AN EUCH herangetragen.

 

Ich gehe die Sprüche mal mit euch durch.

 

Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen,
so tut ihnen auch!

 

LG – bitte achten sie mal ganz genau drauf:
das heißt nicht: wie du mir, so ich dir!
Sondern: so wie du behandelt werden willst,
so behandle andere!
Und wenn euch jemand ins Gesicht schlägt,
dann sollt ihr nicht zurückschlagen,
sondern ihn so behandeln, wie ihr behandelt werden möchtet.
Niemand von euch wird gerne geschlagen,
also sollt ihr auch nicht zurückschlagen.
Die Straßenseite könnt ihr wechseln,
wenn ihr wisst, da will euch jemand was böses.
Nen großen Bogen um solche Menschen machen.
Ihr wisst doch inzwischen:
wenn jemand schlägt,
der weiß sich nicht anders zu helfen.
Der ist verzweifelt, mit seinem Latein am Ende,
weil er im Elternhaus nicht anders gelernt haben.
Der ist im Grunde genommen ein „armer Willi.“

 

Lasst euch von solchen Willis nicht verleiten.
„Lass dich nicht vom Bösen überwinden,
sondern überwinde das Böse mit Gutem.“
Verachtet diesen Menschen nicht mal,
macht euch klar:
auch der ist:
… ein geliebtes Kind Gottes.
Im Grunde genommen solltet ihr Mitleid mit solchen Menschen haben.

 

Denn Wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.
Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
Wenn ihr mit den Menschen freundlich umgeht,
dann wird euch diese Freundlichkeit auch entgegengebracht.
Vielleicht nicht immer
und schon gar nicht sofort.
Aber letztlich werdet ihr ernten,
was ihr gesät habt.

 

Wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht. Rö. 10,10
von Herzen glauben – mit dem Herzen glauben…
und nicht nur mit dem Verstand.
Der Verstand sagt einem nur,
was die Augen sehen.
Das Wesentliche ist nicht mit den Augen,
sondern nur mit dem Herzen zu erkennen.
Die Augen sehen einen wildgewordenen Menschen.
Mit eurem Herz könnt ihr tiefer blicken,
und in JEDEM Rabauken dieses arme kleine Kind erkennen,
das zu wenig Nestwärme bekommen hat.
Wer mit dem Herzen sieht,
sieht den Menschen nicht nur vor den Kopf,
sondern durch die Augen,
direkt in das Herz.
Dann sieht man nicht nur,
was der Mensch macht,
sondern wie er von Gott gedacht ist.
Dann kann man sogar ruhig mal, wie Jesus,
die Augen vor der Wirklichkeit verschließen
und denken: „Gott vergib ihm,
der weiß im Grunde doch gar nicht, was er tut.“
Und wenn ihr noch nicht mit euren Herzen sehen könnt,
dann bittet Gott darum.
„Gott schenke mir neue Augen, Augen des Herzens,
damit ich nicht nur erkenne,
sondern auch verstehe“.

 

Bittet, so wird euch gegeben;
suchet, so werdet ihr finden;
klopft an, so wird euch aufgetan. Matthäus 7,7
Bittet, sucht, klopft an -
gebt nicht auf, bleibt dran, probiert es immer wieder.
Durch das Internet haben viele vielleicht dein Eindruck,
man kann alles auf Knopfdruck bestellen und bekommen
und zwar sofort – mit max 24 Stunden Lieferfrist.
Das richtig wahre Leben geht anders!
Da ist mehr als ein Knopfdruck gefragt!
Da seid IHR gefragt.
Euer ganzer Einsatz ist gefragt!
Strengt euch an!
Bleibt freundlich dabei,
keine Stalker werden!

 

Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht.
macht den Mund auf,
niemand kann wissen, was ihr denkt oder fühlt,
wenn ihr nicht dem Mund aufmacht!

 

Lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge,
sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.
Nehmt den Mund nicht zu voll!
Man erlebt es oft,
auch bei älteren Menschen:
Das Herz ist voll,
der Mund quillt über.
Man macht Versprechungen:
„Du kannst immer auf mich zählen,
wir treffen uns jetzt aber regelmäßig 1x im Monat“.
Und wenn es dann soweit ist,
dann hat der eine diese
der andere jenes.
Keine Zeit, anderes ist grade wichtiger.
Das ist menschlich!
Rechnet damit
auch und gerade mit eurer eigenen Menschlichkeit,
mit euren eigenen Schwächen.
Kinder versprechen gerne mehr,
als sie dann letztlich halten können.
Erwachsene sollten gelernt haben,
nicht mehr zu versprechen,
als sie halten können.

 

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte
und ein Licht auf meinem Wege.
Die Bibel, das Wort Gottes,
ist wie ein Tagebuch der Menschen unseres Kulturkreises.
Da stehen die Erfahrungen UNSERER Vorfahren drin.
Die Moslems, die Hindus, die Buddhisten
haben andere Tagebücher!
Aber Tagebücher kann man nicht beliebig austauschen!
Ihr müsst mit unserem Glauben,
mit unserer Geschichte,
mit unserem Leben klar kommen,
wenn ihr glücklich werden wollt.
Darum haltet euch an die Bibel,
wenn ihr mal unsicher seid oder nicht mehr weiter wisst.
Auf diese Erfahrungen könnt ihr zurückgreifen.
Und erzählt mir nicht,
ihr hättet keine Bibel!
Google ist euer ständiger Begleiter
und Google kennt jeden Buchstaben aus der Bibel.

 

Lasst euch nicht zu sehr von den irdischen Dingen einnehmen.
von dem was andere machen,
von den Versprechungen der Werbung im Fernsehen.
Neue Klamotten, neues Handy, neues Auto, Haus, mehr Geld,
mehr Macht,
ich verspreche euch:
all das wird euch nicht glücklich machen!
Im Gegenteil!
Trachtet statt dessen nach dem was droben ist,
und nicht nach dem das auf Erden ist.

Augenscheinlich scheint das Geld die Welt zu regieren,
aber das ist nicht so.
Das letzte Hemd hat keine Taschen.
und ich habe bislang in keiner Todesanzeige gelesen:
Er hatte zig Häuser,
mehrere Autos,
Tolle Frauen
oder 2 Doktortitel.
Wenn es gut läuft in eurem Leben,
dann steht in eurer Todesanzeige:
„Wir haben einen liebenden Menschen verloren.“

 

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal,
beharrlich im Gebet
.
"Die Christen müssten mir erlöster aussehen.
Bessere Lieder müssten sie mir singen,
wenn ich an ihren Erlöser glauben sollte."
So hat der Philosoph Friedrich Nietzsche über die Christen geurteilt. Dabei war er sogar ein Pastorensohn wuchs in einem Pfarrhaus auf.
Aus nächster Nähe hat er christlichen Glauben und christliches Leben in seiner Jugend miterlebt.
Überzeugt hat ihn das alles nicht.
Im Gegenteil:
Er wurde einer der leidenschaftlichsten Bekämpfer des Christentums.
Wenn wir irgendjemanden hinter dem Ofen
in unsere Kirche locken wollen,
dann müssen wir unsere ernsten Trauerminen ablegen
und mehr Fröhlichkeit, Geduld und Beharrlichkeit an den Tag legen.

 

In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost,
ich habe die Welt überwunden.

Jesus hat es uns vorgemacht:
Die Angst muss nicht das letzte Wort behalten.
Es ist möglich, sich nicht einschüchtern zu lassen
von den Realitäten dieser Welt.

 

Er hat der Angst etwas entgegengesetzt,
uns ein neues Gebot gegeben.
Dass wir uns untereinander so lieben,
wie er uns geliebt hat.
Wenn jemand an diesen Jesus glaubt,
dann kann man das spüren,
in seinem Denken und Handeln.
Dann faltet man nicht nur in der Kirche die Hände,
dann liebt man nicht nur mit Gedanken und Worten,
sondern auch mit Taten.

 

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur,
das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
Wer daran glaubt,
dass Jesus der Sohn Gottes ist,
der Weg, die Wahrheit und das Leben ist,
der verändert sich.
Der lässt sich von nichts und niemandem aus der Bahn werfen,
der glaubt an die Liebe,
durch alle Widrigkeiten des Lebens hindurch,
bis zum letzten Atemzug.

 

Der weiß bis in die tiefsten Winkel seines Herzens:
Gott ist die Liebe
und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

der wird frei sein im Leben,
frei sein von Sachzwängen,
Leichtigkeit erlangen und
mit seinem Gott, mit seinem Glauben, über Mauern springen können.
Der wird den Herrn, das Leben, die Liebe mit seiner ganzen Seele loben können und niemals vergessen, wie wertvoll das Leben ist und was Gott ihm Gutes getan hat
sein Lebensziel erreichen,
am Ende mit einer tiefen Verbeugung sagen können:
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin.

 

Amen.

 

Bleibt in Gottes Wort,
glaubt an die Liebe,
Folgt dem Weg Christi
dann werdet ihr erkennen,

 

- dass die Erde randvoll mit Himmel ist,
- dass in jedem gewöhnlichen Dornbusch Gott brennt.
- dass unser Leben immer wieder wunderbar neu werden kann

 

Und nun ihr lieben Engel…
breitet mal schön eure Flügel aus und fliegt.

 

Gesungen:
Und der Friede Gottes,
der höher ist als alle Vernunft,
der halte uns'ren Verstand wach und uns're Hoffnung groß
und stärke uns're Liebe.

 

Alle: und der Friede Gottes…

 

 

 

Unsere Konfirmanden 2018

 

 

 

Herzliche Einladung zum Chorkonzert:
"Fürchte dich nicht" - Musik vom Vertrauen

Der Kammerchor "vox humana" aus Bramsche singt  die wunderschöne doppelchörige Bachmotette "Fürchte dich nicht", zwei Motetten aus dem Israelsbrünnlein von Johann Hermann Schein, eine völlig unbekannte Vertonung des 23. Psalms von Gustav Meinel, drei  Motetten von Knut Nystedt und drei (sehr bekannte) Mendelssohn-Sätze. Den Abschluss bildet die Motette "Bleib bei uns" von Erhard Mauersberger.
Ergänzt werden die Chorstücke durch einige Solobeiträge: zwei biblische Lieder von Antonin Dvorak und Insrumentalstücke für Cello und Klavier bzw. Querflöte und Klavier.
Da das Konzert ein Benefizkonzert für das Netzwerk LAB sein soll, ist der Eintritt diesmal nicht frei, sondern kostet 10,- € (für Kinder und Jugendliche 5,- €).
Wir hoffen, dass auf diese Weise eine große Summe für diese wichtige Arbeit zusammenkommt.

 

Und natürlich freuen wir uns auf eine volle Kirche!

 

Weitere Informationen zu dem Konzert unter www.bramsche-hilft.de

Deborah Woodson &Gospelmates

 

Am 15.03.18 fand ein Konzert mit der wunderbaren  Deborah Woodson im Rahmen ihrer Black & White Gospeltournee in der Walburgiskirche statt. Unterstützt wurde sie von dem Arenshorster Gospelchor unter der Leitung von Zilly Hünninger. 

 

Weitere Informationen zu den Künstlern finden sie hier.

Deborah Woodsen

 

Gospelchor Arenshorst

Das Ergebniss der Kirchenvorstandswahlen in unserer Gemeinde:

In den Kirchenvorstand gewählt wurden

1 .Axel Driehaus

2. Annalena Beeke

3. Kerstin Strohbecke

4. Gerhard Jürgens auf der Haar

5. Arndt Springmeyer

6. Ulrike Fehrlage

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7. Inge Schewe

8. Phillip Ufer

9. Elisabeth Sander

 

Herzlichen Dank an alle Wählerinnen und Wähler, die den KandidatInnen ihre Stimme gegeben haben !

Die evangelisch -lutherische Walburgisgemeinde Kirchengemeinde in Venne

sucht zum 01.04.2018 einen

 

Pfarrsekretär  m/w ( 6 Wochenstunden)

 

Wir wünschen uns für das Gemeindebüro eine freundliche Person mit evangelischem Bekenntnis, die die Wünsche und Anliegen unserer Gemeindemitglieder aufnimmt.

 

Wir erwarten:

-Sicherheit und Freude im Umgang mit Menschen

- Erfahrung in Verwaltungsabläufen und gute PC-Kenntnisse

- die Bereitschaft, sich in kirchenspezifischen Aufgaben der Gemeindemitgliederverwaltung einzuarbeiten und sich     darin fortzubilden

- Loyalität und Verschwiegenheit

 

Wir bieten:

- ein interessantes und abwechslungsreiches Arbeitsfeld

- eine Vergütung nach Dienstvertragsordnung der ev.luth. Landeskirche

- Fort - und Weiterbildungsmöglichkeiten

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis zum 08.03.2018.

Bitte senden Sie ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen an:

 

Kirchenvorstand Walburgis Kirchengemeinde

z.Hd Herrn Pastor Bodo Boehnke

Hauptstr. 31

49179 Ostercappeln / Venne

 

 

 

 

 

Dieser wunderschöne Text von Dietrich Bonhoeffer begleitete uns durch die Andacht am Silvesterabend! 

 

Mit diesen Worten wünschen wir Ihnen

ein frohes und gesegnetes neues Jahr !

 

Zudem laden wir herzlich ein zum ersten Gottesdienst im neuen Jahr am 07.01.2018 um 10 Uhr in der Walburgiskirche. Anschließend findet im Gemeindehaus der Neujahrsempfang statt. Wir stoßen gemeinsam an und begrüßen das neues Jahr !  

 

 

 

Dietrich Bonhoeffer:
Von guten Mächten

 

Von guten Mächten treu und still umgeben,
Behütet und getröstet wunderbar,
So will ich diese Tage mit euch leben
Und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
Noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach, Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
Das Heil, für das du uns geschaffen hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
Des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
So nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
Aus deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
An dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
Dann wolln wir des Vergangenen gedenken
Und dann gehört dir unser Leben ganz.

Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
Die du in unsre Dunkelheit gebracht.
Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
So lass uns hören jenen vollen Klang
Der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
All deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
Erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Aus: Eberhard Bethge: Erstes Gebot und Zeitgeschichte. Aufsätze und Reden 1980 - 1990, Chr. Kaiser Verlag, München 1991 in der korrigierten Fassung nach erstmaliger Sichtung einer Xerokopie des Originalbriefes. Dank an Dipl.-Phys. Wilfried Schulz aus Berlin vom BONHOEFFER-Freundeskreis Region Mitte (Berlin-Brandenburg)

 

Ausflug der Konfirmanden KU7 nach Bethel!

 

Ein Tag in Bethel

 

 

 

 

Am Freitag, den 01.12.17 fuhren wir um 7.30 Uhr mit 17 Konfirmanden der KU7 in Richtung Bielefeld. Wir besuchten die von- Bodelschwingschen Anstalten, besser bekannt unter dem Name „Bethel“.

 

 

 

Um kurz nach 9 Uhr wurden wir sehr herzlich von zwei Mitarbeitern im Dankort in Bethel in Empfang genommen. Sie führten uns zu einem Vortragsraum, in dem wir für den Rest des Tages heimisch werden sollten. Zu Beginn erzählten Sie uns, wie Bethel entstand und wer dort alles wohnt, arbeitet und lebt.Um uns ein besseres Bild zu machen, wurde uns ein Imagefilm über Bethel gezeigt, in dem Bewohner, Mitarbeiter, Beschäftigte aus den unterschiedlichen Einrichtungen zu Wort kamen.

 

Nun folgte die erste eigene Aktivität. Wir durften uns eine Werkstatt anschauen, in der Menschen mit Behinderung beschäftigt sind. Zudem sollten wir die Möglichkeit bekommen, mit einem Beschäftigen zu sprechen und diesen zu interviewen. Dazu wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe überlegte sich Fragen, z.B. wie lange arbeiten sie hier, wo wohnen sie, welche Hobbies haben sie, fahren sie in den Urlaub etc.

 

Eine Gruppe durfte sich in der Druckerei umsehen, die zweite Gruppe wurde durch die Metallwerkstatt geführt.

 

Hier wurde uns bewusst, dass es viele unterschiedliche Formen der Behinderung gibt. Manche Beschäftigte waren nur wenig eingeschränkt, so dass sie grosse Maschinen bedienen durften und andere wiederum packten mit vier Mitarbeitern ein Duftöl in Kartons und waren mit dieser Aufgabe sehr ausgefüllt.

 

Die Beschäftigten freuten sich über unseren Besuch und beantworteten freundlich alle Fragen. So erfuhren wir, dass manche Mitarbeiter in einer eigenen Wohnung lebten, machen in Wohngemeinschaften oder in betreuten Wohngruppen, einige selbständig zur Arbeit kamen, andere mit dem Fahrdienst gebracht wurden. Sie berichteten von der Schmiede, ein Freizeittreff in Bethel, wo viele Aktivitäten wie Kegeln, Tanzen , Malkurse, Discoabende, Schachturniere, Fussballtraining und vieles mehr angeboten wurde. Ein Beschäftiger berichtete über seinen letzten Urlaub, den er am Gardasee verbracht hat.

 

Nach einer Mittagspause ging es für uns weiter mit einem Bethel-Quiz. In 5 Kleingruppen traten die Konfis gegeneinander an, um herauszufinden, wieviel sie schon über Bethel wussten. Zusatzpunkte konnten sich die Konfis mit Aktionsaufgaben verdienen, so sollten sie aus dem Rollstuhl heraus eine Zeitung von einem Schrank holen, ein Hemd mit einer Hand zuknöpfen, Briefmarken auf Zeit ausschneiden und und und. So bekamen sie einen kleinen Einblick, wie das Leben mit einer Einschränkung sein kann.

 

Zu guter Letzt fand eine Fotoralley statt, bei der sie Häuser finden sollten,um dann herauszufinden, welche Art von Einrichtung sich darin befindet.

 

Nachdem jede Gruppe ihre Ergebnisse der Ralley vorgetragen hat, ging es mit dem Bus um ca. 15.30Uhr wieder nach Hause.

 

 

 

Das Resümee der Konfis in kurzen Sätzen:

 

 

 

Mir hat in Bethel alles gefallen, am meisten,als ich gesehen habe, das auch Menschen mit Behinderungen so glücklich sein können wie wir.

 

Mir hat es gefallen, das wir soviel über Bethel gelernt haben und auch mit Menschen mit Behinderung reden konnten und auch all unsere Fragen stellen durften und auch eine offenen Antwort bekommen haben. Ausserdem haben wir ein Quiz gemacht, dass auch sehr viel Spass gemacht hat.

 

Mich hat beeindruckt, dass die Menschen so offen und glücklich bei ihrer Arbeit waren und dass sie offen über alles geredet haben.

 

Ich fand es sehr schön zu sehen, das dort Menschen mit Einschränkungen die richtige Hilfe bekommen und behandelt werden.

 

Ich habe nicht gewusst, dass ein Mensch so krank sein kann.

 

Mich hat am meisten beeindruckt, dass es so viele Menschen gibt, die Behinderungen haben.

 

Ich nehme mit, dass die Leute auch glücklich waren und auch Freunde hatten und fast genauso arbeiten können wie andere Menschen auch.

 

Am meisten haben mich die Werkstätten beeindruckt, weil ich es spannend fand, wie die Leute dort miteinander arbeiten.

 

Mir hat die Besichtigung der Werkstätten und die Fotoralley gut gefallen.

 

Mich hat am meisten beeindruckt, dass es schon so viele verschiedene Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung gibt.

 

Mir hat der gute Umgang mit den Menschen mit Behinderung gefallen.

 

 

 

 

 

Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. Mt 18,3

 

Liebe Gemeinde,

Gretje singt zum Anlass der Taufe ihrer Schwester.

Soviel Mut und soviel Vertrauen wünsche ich allen- besonders den Erwachsenen!

 

Seniorenadventfeier am 08.12.2018 im Gasthaus Beinker

Unsere ältesten Gemeindemitgliede: Emmi Laumerich, Frieda Gieske, Elfriede Wisniewski, ( vorne von links) ; Bürgermeister Erik Ballmeyer, Inge Schewe ( Kirchenvorstand), Waldemar Höner zu Drewer, Friedel Bockbreder, Arthur Ficht, Ilse van Loh ( Kirchenvorstand) und Pastor Bodo Boehnke. ( Foto: Andre Pottebaum)

 

https://www.noz.de/lokales/ostercappeln/artikel/991488/venner-senioren-bei-adventscafe-geehrt#gallery&0&0&991488

 

Verabschiedung von Frau Irmgard Hinnenkamp, Frau Laumerich und Frau Hinnenkamp am 03.12.2018

 

Am 1. Advents- Sonntag wurde während des Gottesdienstes in der Walburgis - Kirche Irmgard Hinnenkamp von Pastor Boehnke feierlich geehrt und in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Ihr wurde herzlich gedankt für ihre fast 28 jährige Tätigkeit als Hausmeisterin im Gemeindehaus.

Frau Hinnenkamp hatte bereits in den Wirkzeiten von Pastor i.R. Werner Normann und von Pastor Friedrich Hülsmann ihren Hausmeisterdienst wahrgenommen und stets für Ordnung und Sauberkeit gesorgt.

Auch der Kirchenvorstand und natürlich ebenso die Gemeindemitglieder möchten sich auf diesem Wege nochmals herzlich für das fast drei Jahrzehnte andauernde Engagement und ihre Treue bedanken und ihr auf dem weiteren Lebensweg alles Gute und Gesundheit wünschen.

Und natürlich ist Frau Hinnenkamp auch in Zukunft stets ein gern gesehener Gast in unserem Gemeindehaus.

Noch einmal unsern allerherzlichsten Dank an Sie !!

 

Ulrike Fehrlage für den Kirchenvorstand

 

 

 

 

Ebenso wurden im selben Gottesdienst Frau Emmi Laumerich und Frau Anneliese Hinnenkamp geehrt und verabschiedet. Die beiden Damen verteilten lange Zeit die Gemeindebriefe. Auch hier  sagen wir noch einmal herzlichen Dank !!!!

 

 

 

Bilder vom Adventsbasar am 03.12.2018

Haussammlung 2017

Auch in diesem Jahr findet wieder unsere Haussammlung statt. Hier finden Sie die Kontoverbindung und den Einsatzbereich Ihrer Spenden.

 

Walburgisgemeinde

Volksbank Bramgau - Wittlage eG

IBAN DE40265639600825100200

BIC: GENODEF1WHO

 

Für folgende Bereiche können Sie spenden:

1. Eigene Gemeindearbeit

2. Kinder - und Jugendarbeit

3.Kirchenmusik oder ein bestimmter Chor

4. Bücherei

5. Kirche

6. Sozialstation / Gemeindeschwester

7. Partnergemeinde Chatsworth Südafrika

8.Posaunenfest

9. Gemeindebrief

10.für................................( bestimmen Sie selbst)

 

Bitte überweisen Sie den von Ihnen gewünschten Betrag auf das o.g. Konto. Gerne können Sie den Betrag in einem Briefumschlag im Gemeindebüro abgeben oder Ihrem Verteiler/In der Gemeindebriefe zukommen lassen.

 

Wir sagen schon einmal herzlichen Dank!!!!

 

Rückblick auf den Reformationsgottesdienst am 29.10.17

Reformationsgottesdienst am Sonntag - toll, dass die Vereine dafür sorgen, dass evangelische und katholische Menschen jenseits der Kirchen Gemeinschaft halten! In diesem Gottesdienst haben wir zusammen gesungen und gebetet - hoffentlich können wir auch irgendwann mal wieder das Abendmahl zusammen in einer Kirche feiern. Bei den Nachgesprächen wurde jedenfalls schnell der Wunsch geäußert, regelmäßig 1x im Jahr einen Gottesdienst der Vereine zu feiern.

 

Der Hofgottesdienst bei Meyer zu Broxten am 27.08.17

Unsere silbernen Konfirmanden am 26.08.2017

Liebe Gemeinde,

wissen Sie den ersten Gottesnamen? Mose fragt Gott auf dem Berg Horeb nach seinem Namen und Gott antwortet: ich bin, der ich bin. Das hat mich lange Zeit irritiert. Warum sagt Gott nicht: ich bin der Tollste, der Stärkste, der Größte, der Beste, der Allmächtige, der Schöpfer allen Seins, Nein, Gott sagt schlicht: Ich bin der, der ich bin. Das klingt irgendwie enttäuschend, nichtssagend, so wie: es ist ja, wie es ist.

Ich bin, der ich bin – Hobbypsychologen ermuntern Menschen zur Aufbesserung ihres Selbstbewusstseins dazu, sich vor den Spiegel zu stellen und sich allmorgendlich als eine Art Autosuggestion positive Botschaften zuzusprechen: Ich bin toll, ich bin klug, ich bin schön, ich bin fröhlich, ich kann das, ich bin gut, ich bin liebenswert… etc. Das sind sicher wichtige Botschaften, aber da bleibt immer ein Rest Unsicherheit: bin ich das wirklich? Kann ich das wirklich?

Ich bin, der ich bin“ klingt anders. Es enthält keine Wertung, keine Suggestion von Wünschen, sondern nur diese Feststellung: ich bin, der ich bin. Ich war gestern ein anderer als heute und werde morgen ein anderer sein, als ich heute bin. Ich bin nicht so, wie andere mich gerne hätten, ich bin nicht mal so, wie ich gerne wäre. Und um mein ureigenes Wesen zu bewahren, muss ich mich ständig verändern. Zu Geburtstagen hört man ja oft: bleib so, wie du bist. Dabei scheinen diese Gratulanten zu vergessen, dass niemand so bleibt, wie er ist und um den Kern seiner selbst zu bewahren, muss man sich im Laufe des Lebens schon sehr verändern. Das wusste auch Luther, als er einmal sagte: „was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“.

Ich bin der, der ich bin – das klingt für mich wie ein Mantra, in der Psychologie sagt man: radikale Selbstannahme - und darum geht es. Ich bin nicht gut und ich bin nicht schlecht, ich bin mal traurig, mal fröhlich, mal ängstlich und mal mutig, mal egoistisch, mal sehr auf andere bedacht, mal bei mir, mal neben der Spur. Ich bin, der ich bin und so ist es gut.

Als Gott den Menschen schuf, machte er ihn nach dem Bilde Gottes heißt es bei 1. Mose 5,1. Jeder Mensch trägt somit etwas Göttliches in sich. Erinnern sie sich an den Film Peter Pan – die kleine Elfe Tinkerbell mit dem Zauberstäbchen? So einen göttlichen Kern tragen wir in uns - auch wenn das vielleicht nicht immer so deutlich erkennbar und spürbar ist, wie wir uns das gerne von uns und von anderen wünschen würden. Aber die kleine Tinkerbell in uns will von uns angenommen und lieb gehabt werden.

Versuchen Sie es mal mit diesem Gottesnamen. Sagen Sie sich diese Worte nicht nur morgens vor dem Spiegel vor, sondern in allen möglichen Situationen: wenn eine schwere Aufgabe vor Ihnen liegt, wenn Selbstzweifel kommen, wenn Sie das Gefühl haben, nicht ganz bei sich zu sein – dann sagen oder denken Sie sich einfach: ich bin, der ich bin - erkennen sich so an, wie Sie sind. Nicht gut oder schlecht, nicht hübsch oder hässlich, nicht schlau oder dumm, nicht groß oder klein, nicht dünn oder dick – sondern Sie sind einfach SIE selbst - ein von Gott geliebter Mensch, nicht mehr und nicht weniger. Das ist der Ausgangspunkt, von dem Gott durch Mose sein Volk Israel aus der Sklaverei in die Freiheit geführt hat, von dem alle Veränderung ausgegangen ist und ausgehen kann.

 

Herzlich Ihr
Bodo Boehnke, Pastor

Der Regenbogenchor wird 30 Jahre jung!!!

Dieses Foto entstand 1992, im Jahr, als sich aus dem Kinderchor der neue Jugendchor entwickelte. Die Regenbogenkinder sangen bereits seit 5 Jahren.


Zum 30. Jubiläum der Regenbogenkinder findet am Sonntag, dem 7. Mai 2017 um 10 Uhr ein Festgottesdienst in der Walburgis-Kirche statt.

 

Besonders eingeladen sind alle Sängerinnen und Sänger, die irgendwann einmal ein Regenbogenkind im Kinderchor waren.

 

Der Jugendchor feiert gleichzeitig sein 25. Jubiläum.


Die aktuellen Regenbogenkinder und der Jugendchor werden den Gottesdienst mitgestalten.


Eine volle Kirche wäre Wertschätzung und große Freude.

 

 

Unsere Konfirmanden am 30.04.2017

Die diesjährige Ansprache zur Konfirmation am 30.04.2017

Gott schenke uns ein Wort für unser Herz und ein Herz für sein Wort – Amen.
Liebe Konfirmierte,

ich habe eure Sprüche mal zusammengestellt,
sozusagen einen eigenen Konfipsalm gebastelt.

Konfipsalm 2017
Am Anfang des Lebens stehen sie, die Eltern.
Sie haben ihre Kinder liebevoll gehegt und gepflegt.
Haben ihnen warme Kleidung angezogen,
sie zur Schule gebracht,
ihnen zu Essen in die Schultasche getan
und hoffentlich auch eine große Portion Zuversicht:
Du schaffst das schon mein Kind,
du kannst das,
wir sind für dich da
wir helfen dir.
So schenkt uns auch Gott seinen Zuspruch:

Zuspruch;
Ich bin der Herr dein Gott, der dich aus Ägyptenland geführt hat.
Ich habe meinen Engeln befohlen,
dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.
Darum ziehet aus in Freuden
ihr werdet in Frieden geleitet werden.

Doch kaum aus dem Haus kommen auch Zweifel:
Hoffentlich passiert meinem Kind nichts,
hoffentlich läuft es nicht einfach so auf die Straße.
Und auch die Kinder bekommen Zweifel:
Werden mich die anderen Mitschüler akzeptieren?
Oder werden sie mich ärgern?
Werde ich die Arbeit schaffen?
Oder werde ich zu Hause wieder Schimpfe bekommen?

Zweifel:
Sicher, in der Welt habt ihr Angst;
aber seid getrost einer hat es euch vorgemacht: Jesus,
der hat alle Ängste, die man in dieser Welt haben kann, überwunden.
Darum überlasse dich nicht deinen Ängsten, sondern rede und schweige nicht.
Selbst wenn du in finstere Täler kommt,
brauchst du nicht in der Angst zu versinken,
denn Gott ist immer bei dir,
seine Worte und Weisungen seien dir ein Trost.
Lass dich nicht vom Bösen überwinden,
überlass dich nicht deinen Ängsten,
sondern bleib bei seinem Wort und seiner Liebe.

Hofft, glaubt, sucht:
Befiehlt dem Herrn eure Wege und hofft auf ihn,
er wird's wohl machen.
Wenn ihr Gott von ganzem Herzen suchen werdet,
so wird er sich von euch finden lassen.
Denn Gott hat euch nicht gegeben den Geist der Furcht,
sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.
Wer auf Gott vertraut, kriegt neue Kraft.
Der wird auffahren mit Flügeln wie Adler,
der wird laufen und nicht matt werden,
der wird gehen und nicht müde werden.”
Seid fröhlich wenn ihr Hoffnung habt,
seid geduldig, wenn ihr traurig seid,
und hört nicht auf zu bitten und beten.
Wenn ihr das beherzigt,
dann werdet ihr stark.
Gottes Liebe wird euer Weg
wer auf diesem Weg bleibt, lebt wahrhaftig,
einen anderen Weg gibt es nicht.
Ihr seid Gottes Hände,
Ihr seid das Salz der Erde, Ihr seid das Licht der Welt.
Alle Dinge, die ihr für euer Leben wirklich braucht,
werden euch möglich sein,
wenn ihr an Gott glaubt.
Ihr werdet so stark, dass ihr sogar die Lasten von anderen mittragen könnt.

Yes we can – hat Obama gesagt.
Ja, wir können das!
Ja, ihr könnt das!
Ihr könnt Euer Leben in die Hand nehmen,
Ihr könnt euer Leben verändern,
Ihr könnt das Gesicht der Welt verändern.
Nein nicht das große ganze Weltgeschehen,
aber das Geschehen um euch herum.
Angefangen hier im Dorf:
Ihr könnt andere Menschen auf der Straße einfach grüßen!
Freundlich – nicht Hallo Frau…
angemessen - …
hörbar!
Ihr könnt im Bus älteren Menschen euren Sitzplatz anbieten,
ungefragt, und freundlich.
Jungs, ihr könnt charmant und höflich werden:
den Mädchen den Vortritt lassen,
Rücksicht nehmen auf andere.
Den Müll rausbringen, sofort und nicht darauf warten,
dass Mama das schon irgendwann macht.
Ihr könnt die Toilette wieder sauber
die leere Klopapierrolle durch eine neue ersetzen
und nicht darauf vertrauen,
dass Mama das schon irgendwann macht.
Ihr könnt euch auf dem Schulhof um Schwächere kümmern,
müsst nicht mitmachen, wenn alle auf einen gehen,
sondern könnt euch dazwischen stellen,
Schwache schützen.
Yes, you can
Ja ihr könnt.
dass hat euch Gott ins Herz gelegt,
das haben eure Eltern euch bei der Taufe zugesprochen
das sprechen wir alle euch heute anlässlich eurer Konfirmation zu.
Ihr könnt es:
Ihr könnt helfen.
Ihr könnt freundlich sein.
Ihr könnt ehrlich sein.
Ihr könnt gönnen.

Wir haben euch ein Kreuz umgehängt,
als Zeichen dafür,
dass ihr das alles könnt.
Und jedes Mal, wenn ihr Streit anzettelt,
jedes Mal, wenn ihr zurückschlagt,
jedes Mal, wenn es euch Lust macht andere zu ärgern,
jedes Mal, wenn wir auf nur Recht und Gerechtigkeit pochen,
wenn wir nachtragend sind
wenn wir unversöhnlich sind
wenn wir unser Herz an Dinge klammern
nicht vergeben können oder wollen
jedes Mal, wenn wir nicht mehr danach fragen,
was die Liebe nun eigentlich sagen würde:
Dann vertun wir jedes Mal die Chance,
die Liebesbotschaft Christi zu bezeugen und umzusetzen.
Und dann sind wir nicht mehr groß in der Liebe
sondern klein in der Angst.
Eure Eltern, Verwandte und Freunde
werden euch heute beschenken
und mit jedem Geschenk möchte man euch sagen:
Du kannst das!

Und noch eins:
Mama und Papa waren die letzten Jahre immer für euch da.
Jetzt könnt ihr beginnen, etwas für eure Eltern zu tun:
Gönnt Papa und Mama 1x im Monat
ein Wochenende lang eine sturmfreie Bude…

Liebe Eltern,
Konfirmation: nachdem Jesus getauft wurde öffnete sich der Himmel und Gott sprach (Mk 1, 9ff)
Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.
Gott setzt noch einen drauf.
Liebe Mütter, Väter, Omas und Opas:
wer hat das von seinen Eltern jemals so explizit gehört?
Viel zu wenige, viel zu selten, vielleicht auch nie gehört.
Du bist mein geliebtes Kind:
das sind die Momente, wo der Himmel sich öffnet.
Bestärken sie die Jugendlichen in diesem Gefühl und Glauben.
Für manche Dinge blieb in den vergangenen Jahren oft wenig Zeit.
Sie mussten arbeiten,
wollen ihrem Kind möglichst viel bieten:
ein eigenes Zimmer, Geld, Ausbildung.
Manches kam in der Vergangenheit zu kurz.
Holen sie das jetzt nach -
in 5 Jahren sind ihre Kinder aus dem Haus!

Und noch ein anderes:
tun sie sich und den Kindern einen Gefallen:
fahren sie auch mal alleine in den Urlaub.
Gewöhnen sie sich schon mal langsam an die Nachkinderzeit.
Sie kommt sehr plötzlich und oft kommen damit die Probleme.

Liebe Konfis:
Mit 20 habt ihr das Gesicht,
das Gott euch gab.
Mit 40 Das Gesicht,
dass das Leben euch gibt.
Und mit 60 das Gesicht,
das ihr verdient habt.
Bleibt in Gottes Wort,
glaubt an die Liebe, sonst wird sie euch nicht begegnen.
Folgt dem Weg Christi
dann werdet ihr erkennen,
- dass die Erde randvoll mit Himmel ist,
- dass in jedem gewöhnlichen Dornbusch Gott brennt.
- dass unser Leben immer wieder wunderbar neu werden kann

Und nun ihr lieben Engel…
breitet mal schön eure Flügel aus und fliegt.

 

Unsere Konfirmanden 2017

Weitere Fotos mit den "schicken" Konfis folgen in Kürze ! 

Herzliche Einladung...

... zum Männerfrühstück nach Rabber am Samstag, den 10. Juni 2017 um 9. 00 in der Halle des neuen Wasserverbandes in Rabber im Westerbruch (vor Autohaus Fütz rechts abbiegen).


Als besonderes "Highlight" tritt der evangelische Theologe und Kirchenkabarettist Dr. Matthias Schlicht mit einem Programm zum Reformationsjubiläum auf.


Wir würden uns freuen, wenn ihr zahlreich erscheint - die Halle ist groß genug...


Liebe Grüße aus Rabber
Josef Stallmann
Männerkreis Rabber

Herzliche Einladung !

Sechs Kreuze  

laden ein zu

Stille und Besinnung

 

 

Treten Sie gern ein

in die offene Walburgis-Kirche Venne

in der "Kar" -Woche 2017

 

ab Sonntag, 9. April

nach dem Gottesdienst ( 10 Uhr) 

+ 17.30 Uhr  bis 19 Uhr

 

Montag bis Donnerstag und Samstag

10.30 Uhr bis 13 Uhr

16.30 Uhr bis 18 Uhr

 

Karfreitag

nach dem Gottesdienst ( 10 Uhr)

+ 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr

Klausurtagung des Kirchenvorstandes in Lemförde 28.01.2017
v.l.n.r. : Bodo Boehnke, P., Arndt Springmeyer, Gerd Jürgens auf der Haar, Ulrike Fehrlage, Ilse van Loh, Inge Schewe, Annalena Beeke, Kerstin Strohbecke

Klausurtagung des Kirchenvorstandes 2017

Um sich auf das Wahljahr 2018 vorzubereiten ist der derzeitige Kirchenvorstand am 27. und 28. Januar auf Klausurtagung ins Diakonissen Mutterhaus nach Lemförde gefahren. Am 11. März 2018 dann wird in unserer Gemeinde der Kirchenvorstand gewählt. Am 11. März 2018 ist es dann so weit und der neue Vorstand wird gewählt.

Am Anfang unserer Klausur haben wir uns erst einmal einen Überblick verschafft, über die Dinge, die wir in den letzten fünf Jahren verändert und bewegt haben. Im Frühjahr 2014 konnten wir unseren neuen Pastor Bodo Boehnke begrüßen. Bald darauf gingen wir gemeinsam mit ihm auf unsere erste Klausur. Hier beschäftigten wir uns mit dem Thema „Abendmahl“. Für uns war es besonders wichtig, dass alle Menschen beim Abendmahl eingeladen sind und weder Kinder, Kranke und ältere Menschen ausgeschlossen werden. Ende 2014 stellten wir somit das Abendmahl mit Wein auf Traubensaft um.

Was ist in der Zeit noch passiert? Eine weitere wesentliche Veränderung war wohl die Umstellung des Konfirmandenunterrichtes. Im Jahr 2015 war das Thema unserer Klausurtagung Konfirmandenunterricht „KU4“. Wir vom Kirchenvorstand setzten uns mit dem Thema auseinander. Nachdem wir alle der Meinung waren, dass es eine gute Lösung sei, den Konfirmandenunterricht nun schon in der 4. Klasse zu beginnen anstatt wie sonst in der 7. Klasse, führten wir dieses im Sommer 2016 ein.

In diesem Jahr stand auf der Tagung die Frage im Raum: welche Aufgaben hat ein Kirchenvorstand in seiner Kirchengemeinde und wie können wir der Kirchengemeinde mit unserer Arbeit  gerecht werden? Es bedeutet natürlich viel mehr als nur eine regelmäßige Teilnahme an Gottesdiensten oder zur einmal im Monat stattfindenden Vorstandssitzung zu gehen. Unser kirchliches Gemeindeleben ist vielfältig und will organisiert und verwaltet sein, ob es sich dabei um die Vorbereitung kirchlicher Feste und Gottesdienste, Aufführungen der Kirchenchöre, die Verwaltung der Friedhöfe, die Kinder- und Jugendarbeit oder die Sanierung oder Verschönerung unserer Gebäude handelt, womit nur ein kleiner Teil der zu leistenden Arbeit genannt ist.

Wir alle waren der Meinung, dass sich diese Anstrengungen lohnen und die Gemeinde damit ein Stück weiter zusammen wächst. Wir hoffen auf ansteigende Zahlen von Gottesdienst-Besuchern und vielen Gästen bei besonderen Veranstaltungen. Wir möchten Sie, liebe Gemeinde, alle einladen, unsere Arbeit in Anspruch zu nehmen. Wir bleiben für Sie am Ball und sind gespannt auf die Wahlen im nächsten Jahr!

 

Annalena Beeke

"Frauen unter sich"  : neue Termine bis Mai 2017

Anmeldungen bitte bei Annalena Beeke unter  05476/ 1444   oder Kerstin Strohbecke  unter  05476 / 454!

Lichtgebet mit Gesängen aus Taize

An folgenden Sonntagen um 18.30 Uhr  in der Walburgiskirche:

19.Februar 2017

19.März 2017

23. April 2017

21. Mai 2017

11. Juni 2017

 

Bitte bringt ein Teelicht in einem Marmeladenglas mit!

Wer möchte, kann die Lieder ab 18.15 Uhr gemeinsam mit uns einüben!

Friedensgebet in Venne

 

An jedem Donnerstag halten wir - jeder für sich - inne und denken an Menschen, die sich nach Frieden sehnen.

An jedem ersten Donnerstag im Monat um 18 Uhr!

 

Gemeinsames Gebet am Brunnen am 

02.Februar 2017

02. März 2017

06. April 2017

04. Mai 2017

01. Juni 2017

Herzliche Einladung!

Jahreslosung 2017

Der Gemeindebrief ist da!

Herzliche Einladung !



Kleine Adventsmusik

 

am 8. Dezember 2016

um 19.00 Uhr in der Walburgiskirche

 

mit den Regenbogenkindern, dem Jugendchor und dem Posaunenchor

 

Am 8. Dezember 1986 fand die erste Probe für den neuen Kinderchor unserer Kirchengemeinde statt.

30 Jahre später wollen wir feiern, ein ganzes Jahr lang!

Alle sind eingeladen,

 

das Jubiläumsjahr für den Kinder- und Jugendchor zu eröffnen. (Dauer ca. 45 Minuten)

Unterstützung für die KIKI!!

Liebe Interessierte,wir suchen Verstärkung für unser Team.

Außerdem  würden wir uns auch sehr über musikalische Unterstützung freuen.

Wer Lust und Zeit hat uns bei den Vorbereitungen und/oder im kreativen Teil zu unterstützen, kommt einfach zur nächsten Kinderkirche oder meldet sich bei Ilse van Loh

(Tel. 0 54 76/14 21).

Konfirmandenfreizeit KU6 in Burlage am Dümmer

Die Konfirmanden 2018 (KU7)

Die Konfirmanden 2018 trafen sich am 22.10.16 zum Blocktag im Gemeindehaus.

Die Konfirmanden 2019  (KU6)

Die Konfirmanden des 6. Schuljahrganges trafen sich heute am Gemeindehaus zum Blockunterricht von 10.00 Uhr bis 14.30 Uhr.

Gospelchorprojekt

Die Kirchengemeinde Venne und der Walburgischor unter der Leitung von Sven Streich-Bruning hatten zum Gospelchorprojekt eingeladen. An 4 Übungsabenden wurden einige Gospel einstudiert, die im Vorstellungsgottesdienst der neuen Konfirmanden am 11.09.16 vorgetragen wurden. Viele Eltern der neuen Konfirmanden, aber auch Sänger/innen, die einfach nur Spaß am Singen haben, waren zu uns gekommen. Insgesamt haben wir mit ungefähr 50 Sängerinnen und Sängern geprobt. Ein toller Erfolg!!! Am darauf folgenden Übungsabend sind einige „Gospelsänger“ zur Probe wieder gekommen und werden in Zukunft im Walburgischor mitsingen. Wir freuen uns riesig.

 

Wir üben jeden Dienstag von 20.15 Uhr für eine Stunde im Gemeindehaus. Jede/r, die/der Lust am Singen hat, ist weiterhin herzlich willkommen. Auch wenn man nicht jede Woche bei der Probe dabei sein kann, das ist überhaupt kein Problem. Es wird nicht kontrolliert. An dieser Stelle ist es mir sehr wichtig, einmal unserem Chorleiter Sven Streich-Bruning DANKE zu sagen, für seinen Einsatz, für seine Geduld mit uns, und für seine stets gut gelaunte Art, aber auch seiner Frau Andrea, die ihm und uns immer helfend zur Seite steht. Sehen wir uns nächste Woche zur Probe?

 

Beate Schrul 

KONFICAMP   in Plön!   

 

Wenn Sie  folgenden Link kopieren, dann bekommen Sie einen Einblick in das Konficamp in Plön , an dem die Konfirmanden in der vergangenen Woche teilgenommen haben ! 

 

 

http://kirche.media/konficamp-mediathek/konficamp-videos/

 

 

 

 

 

 

Rund um die Walburgiskirche!

Rückblick auf einen gelungenen Workshop mit Richard Roblee!

 

Die Idee eines Bläserworkshops entstand auf dem Kirchentag in Stuttgart, als Ulli Seidel mit dem Posaunisten und Kirchenmusiker Richard Roblee ins Gespräch kam. Ein gesamtes Jahr wurde geplant und organisiert bis alle notwendigen Details beachtet wurden. 

Das lange Hinfiebern auf das Highlight des Jahres vom Posaunenkonzert hatte am 16.09.2016 endlich ein Ende. Über 70 Bläserinnen und Bläser aus dem Kirchenkreis Bramsche-Wittlage und umliegenden Gemeinden haben im Altarraum Platz gefunden. Die unkonventionelle Art von Richard Roblee zog gleich die Bläserinnen und Bläser in seinen Bann. Mit humorvollen Atemübungen und Gesangseinlagen der gesamten Bläser wurde die Probe zu einem gelungenen Abend mit vielen Impulsen für jedermann. Diese Übungen waren auch gleich ein guter Einstieg, um den Beat der swingigen Stücke zu fühlen und die ersten Stücke für das Konzert vorzubereiten. 

Im zweiten Teil des Workshops wurde der Besuch in der Varusschlacht eingearbeitet. Bei manchen Rhythmen sollten die Bläser sich die Soldaten von Varus vorstellen. Der ganze Nachmittag wurde intensiv genutzt, um das Konzertprogramm einzustudieren.

Das große Konzert mit den geprobten Stücken wurde am Abend der besondere Höhepunkt. Mit Spannung wurden die ersten Töne der Jubilee Suite zur Eröffnung erwartet. Das bunte Programm mit Stücken von Richard Roblee hatte für alle etwas zu bieten. Langsame lyrische Stücke waren ebenso zu finden wie schneller Jazz. Kirchenlieder und Volkslieder zum Mitsingen waren ebenso im Programm. Ulli Seidel führte mit kleinen Pointen durch den Abend und band die Überraschungsgäste Das Venner Blechbläserensemble, Helmut Breitenfeld, Combo Latino, Les Trompes des Quatre Vents und Andreas Teuber in das Programm mit ein. Zum Ausklang gab es für die Bläserinnen und Bläser noch ein gemeinsames Beisammensein bei Speis und Trank im Gemeindesaal. 

Einen Teil der einstudierten Stücke wurden am Sonntag mit einem etwas kleineren Kreis von Bläsern nochmal im Gottesdienst mit Superintendent Hans Hentschel gespielt. Hier war Richard Roblee dann selber Mitspieler und stellte sein musikalisches Können bei der Untermalung der Fürbitten unter Beweis.

Ein tolles Wochenende mit vielen Eindrücken und neuen Elan und Eindrücken für die nächsten Konzerte liegt nun hinter uns. 

Ein großer Dank geht an Ulli Seidel. Ohne Ulli wären die Idee und die Umsetzung nicht möglich gewesen. Ebenso einen herzlichen Dank an alle, die das Wochenende durch ihren Einsatz möglich gemacht haben und den Posaunenchor unterstützt haben. 

Tobias Jäger

 

70 BläserINNEN nahmen dem Workshop teil und veranstalteten am Samstagabend ein tolles Konzert in der Walburgiskirche

v.l.n.r.: Dirk Schomaker, Holger Hellbaum, Richard Roblee, Ulli Seidel und Tobias Jäger freuen sich über einen rundum gelungenen Workshop – und über das tolle Catering!

 

Unsere neuen Konfirmanden!

Hier sind die ersten Bilder vom Vorstellungsgottesdienst vom 11.09.2016

https://www.dropbox.com/sh/txduzhbcrdsytic/AABeJkXRNztAxcu4kYMTtkyla?dl=0

 

 

 

 

Silberne Konfirmation am 27.08.16

Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze!

 

 

 

Konzert mit Gospelchor!

Unter www.noz.de  und in den nächsten Tagen auch im Wittlager Kreisblatt finden Sie einen Bericht über das  Konzert am vergangenen Sonntag!

 

Herzliche Einladung!

 

 

 

Zum Abendmahlsgottesdienst zur Silbernen Konfirmation am Samstag, den 27.08.16 um

 

17 Uhr in der Walburgiskirche laden wir die Konfirmanden und deren Angehörigen sowie alle 

 

Interessierten herzlich ein!

 

Der Gottesdienst wird gestaltet von Pastor Bodo Boehnke und Pastor Werner Normann.

 

 

 

725 Jahre Walburgis-Kirchengemeinde Venne

Mit Chorsingen, einer Kirchenillumination und einem Festgottesdienst feierte die Venner Walburgis-Kirchengemeinde ihren 725. Geburtstag. „Tatsächlich ist die Gemeinde schon wesentlich älter“, das sagte Eberhard Niewedde, „aber die erste Nennung des Namens St. Walburgis zu Venne erfolgte vor 725 Jahren.“

So belegt es ein Ablassbrief aus Rom, der auch heute noch im Original erhalten ist. Der christliche Glaube kam durch Karl den Großen nach Osnabrück, von dort zur Kapelle im Osten nach Ostercappeln und weiter nach Venne. „Viele Jahre mussten die Venner den beschwerlichen Weg nach Ostercappeln zur Kirche gehen, bevor sie ein eigenes Gotteshaus erhielten“, so Eberhard Niewedde.

 

Die Feierlichkeiten zur Namensnennung begannen mit einer Kinderdisco und einer Hüpfburg. Später sang eine große Zahl von Sängerinnen und Sängern moderne Glaubenslieder in der Kirche. Sie kamen aus Venne und den Nachbargemeinden des Kirchenkreises Bramsche, einige aus einer weiteren Entfernung. Sven Streich hatte sie zu einem harmonischen Chor vereinigt. "Atem, tiefer Klang der Seele" und "Keinen Tag soll es geben, da du sagen musst: Niemand ist da.", sangen sie.

 

Die Zuhörer erleben einen großartigen Klang. Pastor Bodo Boehnke moderierte. Er sagte: „Wir singen, jeder für sich, im eigenen Ton, in eigener Weise. Und dabei entsteht unter uns eine Welle, die uns alle mit sich trägt auf die Bühne, in die Mitte aller Klänge, in ihre eigene Würde.“ Gemeinsames Singen eint und befreit. Das spürten alle, die dabei waren. Und so wurde das gemeinsam gesungene „Großer Gott wir loben Dich“ zu einem besonders feierlichen Erlebnis.

 

Später trafen sich die Teilnehmer bei Spanferkel, Bratwurst und Bier auf dem Kirchplatz, um gemeinsam zu feiern. Die Jugendfeuerwehr betreute das Lagerfeuer. Venner Musiker spielten auf. Man kam ins Gespräch. Superintendent Hans Hentschel hatte zwar keine Torte mitgebracht, aber er malte eine. Er malte auch seinen Wunsch an die Gemeinde, dass Gott auch weiterhin in Venne segensreich wirken möge.

 

Beeindruckend war die Lichtinstallation in der Kirche. Sie beinhaltete die Schöpfungsgeschichte, den Geist der Liebe Gottes und als Credo das Bekenntnis des christlichen Glaubens. Blitze zuckten durch den Kirchenraum. Donner ertönte. Die Besucher hörten das frühlingshafte Zwitschern der Vögel. Der Blick wurde auf das Kreuz gerichtet, der Liebe Gottes an die Menschen. Die Orgel mit Sven Streich setzte zwischen den Abschnitten schöne Akzente. Der Chor sang, „Ich glaube an Gott den Vater, den Sohn und an den Heiligen Geist.“ Die Kirche wurde nicht nur innen illuminiert, auch außen war sie feierlich angestrahlt.

 

Beim Festgottesdienst war der Posaunenchor dabei, Benjamin Schrul spielte die Orgel. Es sangen unter der Leitung von Irmhild Köster der Chor der Regenbogenkinder und der Jugendchor. Die früheren Pastoren Werner Normann und Friedrich Hülsmann waren ebenfalls gekommen. Sie und die Ortsbürgermeisterin Edeltraut Altemöller Menke sprachen Grußworte. Gekommen waren auch die Kinder von Pastor Teuteberg, Mechthild und Elisabeth. Landessuperintendentin Dr. Birgit Klostermeier hielt die Predigt im Hauptgottesdienst. Den Kindergottesdienst leitete Diakon Jan-Peter Wilckens.

 

Die Landessuperintendentin freute sich über die vielen Gottesdienstbesucher, darunter Mitglieder der Vereine und Verbände und des Gemeinde- und Ortsrates. Sie sei gerne nach Venne gekommen, in ein Dorf mit einer wechselvollen Geschichte. Viele wanderten nach Amerika aus. Nach dem 2. Weltkrieg fanden Flüchtlinge in Venne ihre Heimat. Dr. Birgit Klostermeier sagte, der Geist Gottes möchte, dass wir aufeinander achten, füreinander da sind, dass wir miteinander offen sind, vergeben und manchmal auch großherzig sein sollen. Als die Kinder aus ihren Gottesdienst zurückkamen, hatten sie ein Geburtstagslied für die Gemeinde mitgebracht.

 

Danach waren alle noch einmal eingeladen, zu einem gemütlichen Beisammensein bei Erbsensuppe, Kaffee und Kuchen. Eberhard Niewedde gab einen geschichtlichen Überblick. "Die heilige Walburgis war eine vielbeschäftigte Wohltäterin aus einer frommen Familie", sagte er. Ihr Onkel war Bonifatius. Ihr werden viele Wunder nachgesagt. Am 25. Februar 779 starb sie in Heidenheim. Ihr Leichnam ruht heute in der Kreuzkirche St. Walburga in Eichstätt.

 

„Dann werd’ ich leben …“ Benefiz-Konzert für Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis Bramsche

Stehend spenden mehr als 120 Zuhörer in der Walburgiskirche Venne Beifall nach einem über eine Stunde dauernden  Konzert, das die SCHOLA der KLEINEN KIRCHE Osnabrück unter der Leitung von Ansgar Schönecker zu Gunsten der Flüchtlinge in unserer Region gab.

Die Gesänge mit Texten des niederländischen  Theologen und Poeten Huub Osterhuis öffneten die Herzen der Zuhörer.

Hoffnung, Zweifel und Gewissheit sind die starken Empfindungen im Glauben und Oosterhuis gelingt es frei von Floskeln und Formeln,  innere Bilder und Gefühle zu wecken, die sanft und fragend und suchend von der Beziehung des Menschen zu Gott sprechen. 

Als Zugabe sang die SCHOLA  ‚Die Steppe wird blühen’. Der Text dieses  Liedes endet mit der Botschaft ‚ …wir werden aufstehen und lachen und jauchzen und leben’.

Diese Gewissheit fand ihren Ausdruck, wenn die Zuhörer ganz still wurden und sich von den begleitenden Texten berühren ließen, die Andrea Schnieder, selbst Sopranistin in der SCHOLA, sprach, oder auch dann, wenn sie gemeinsam mit dem Chor ihnen zunächst fremde Melodien mitsangen.

Diakon Jan-Peter Wilckens der Kirchengemeinde Venne, der im Auftrage des Kirchenkreises Bramsche  dieses Konzert organisierte,  hatte bei der Begrüßung zum Ausdruck gebracht, dass heute Herzen geöffnet würden, um sich von Gesängen und Texten beschenken zu lassen.  Dass aber auch Hände geöffnet würden, um Geldscheine loszulassen, damit ein kleines Mehr die Herzen von Geflüchteten und Bedrängten erreiche. Angesichts von geschundenen Menschen sei diese Unverschämtheit  wohl erlaubt, fügte er hinzu. Mehr als eintausend Euro für die Flüchtlinge sind ebenfalls Zeichen der Gewissheit: ‚Dann wird’ ich leben’. 


Irmgard Hinnenkamp feiert 25 jähriges Dienstjubiläum

Ihr 25. Dienstjubiläum konnte  Irmgard Hinnenkamp in der Venner Walburgis-Kirchengemeinde als Hausmeisterin feiern.

Sie ist damit die am längsten Beschäftigte in der Gemeinde. Im Gottesdienst dankte ihr Inge Schewe im Namen des Kirchenvorstandes für ihre Hilfsbereitschaft. Sie helfe überall mit, sei es in der Vorbereitung des Saales oder beim Kaffeekochen und Ausschenken, so Pastor Boehnke. Im Namen des Kirchenvorstandes und der Walburgisgemeinde dankte er ihr dafür, dass Sie einen Teil Ihrer Lebenszeit, Begabung und Kraft in der Walburgis-Kirchengemeinde einsetzt.


Basarkreis spendet für den Diakonieshop

Über einen ansehnlichen Spendenbetrag freut sich der Diakonieshop an der Bremer Straße in Bohmte. Er gehört zum Kirchenkreis Bramsche. Mitglieder des Basarkreises der Venner Walburgs-Kirchengemeinde überbrachten einen Scheck über 830 Euro.

Das Geld stammt aus den Erlösen des diesjährigen Adventbasars der Venner Gemeinde. Der Leiter des Diakonieladens, Alfons Rolf, freute sich sehr über die großzügige Spende und dankte recht herzlich. Die Einrichtung der Diakonie in Bohmte arbeitet ehrenamtlich. Sie finanziert sich aus Verkaufsgewinnen und aus Spenden.

In dem Laden kann getragene Bekleidung günstig erworben werden. Das Angebot ist umfangreich und gut ausgestattet. Für den Verkauf und die Betreuung setzen sich vierzehn engagierte Damen unentgeltlich mit großer Hingabe ein. „Wir sind ein gutes Team", sagt Alfons Rolf, „und arbeiten gemeinsam Hand in Hand"
.

Der Basarkreis in Venne stellt seit vielen Jahren wertvolle Strickereien, Häkel- und Bastelsachen her und verkauft sie auf dem Adventsbasar. Die älteste Mitarbeiterin ist inzwischen neunzig Jahre alt und immer rüstig dabei. Regelmäßig kommen die Mitglieder im dreiwöchigen Abstand zusammen. Dabei pflegen sie auch die Geselligkeit in der Gruppe und singen schöne alte Lieder.

Die Spende, die nach Bohmte ging, ist nur ein Teil des Gesamterlöses des diesjährigen Basars.

Ein weiterer Spendenanteil bleibt in der eigenen Kirchgengemeinde in Venne, ein anderer geht zur Partnergemeinde nach Appelsbosch in Südafrika.


Adventsbasar in der Walburgiskirche

Ein frohes neues Jahr wünschte Pastor Bodo Boehnke der Gemeinde im Gottesdienst in der Venner Walburgiskirche und meinte damit das neue Kirchenjahr, das ja bekanntlich am ersten Adventssonntag beginnt.

An diesem Sonntag findet traditionsgemäß auch der Adventsbasar der Gemeinde statt. Dazu hatte der Basarkreis wieder ganze Arbeit geleistet und mit viel Freude und Begeisterung reichhaltige und interessante Handarbeiten angefertigt, die die Abnehmer erfreuten. Aber es waren nicht nur Handarbeiten, die Freude bereiteten. So gab es in der Küche zur Mittagszeit den begehrten Venner Kastenpickert, der nach einem alten Orginalrezept im Kasten gebacken und danach in der Pfanne mit reichlich guter Butter goldbraun gebraten wird. Mit genügend Kaffee und weiteren schmackhaften Zutaten eine nicht ganz kalorienarme aber leckere Mahlzeit.

Lecker waren auch die vielen Kuchen und Torten die im Gemeindehaus angeboten wurden. In der Glühweinbude schmeckte der heiße Punsch bei dem kalten Wetter besonders gut. Die frisch gebackenen Waffeln waren eine besondere Köstlichkeit ebenso die selbst hergestellten Liköre und Marmeladen. Sie alle erfreuten die Besucher. Dazu die festlichen Klänge des Posaunenchores und der fröhliche Gesang der Regenbogenkinder. Die Ballettschule Watkins hatte Tänze aus der Nussknacker Suite, ein Ballett von Pjotr Iljitsch Tschaikowski, eingeübt und glänzte mit ihrem Auftritt. An der Fadenbude und beim Knobeln konnte man sein Glück probieren und schöne Preise gewinnen.

Mit diesen reichhaltigen Angeboten konnte man zufrieden sein. Zufrieden sein kann aber auch die Walburgis-Kirchengemeinde die Partnergemeinde in Appelsbosch und die Diakonie in Bohmte, die sich die Erlöse aus dem Basar teilen dürfen. Danke sagen darf man den vielen ehrenamtlichen Helfern, die alljährlich bereit sind, diesen schönen Basar für die Besucher auszurichten.

Fotos vom Basar


Jahreslosung 2018